Am meisten wird an Heizkosten gespart, wenn nicht mehr unnötig und verschwenderisch geheizt wird. Aufschluss darüber ob verschwenderisch geheizt wurde, gibt der Vergleich der aktuellen Heizkostenabrechnung mit der Rechnung des Vorjahres. Berücksichtigen muss man bei diesem Vergleich den Bedarf und den Energiepreis. Generell gilt, dass nicht unbedingt jeder Raum im Haus bzw. in der Wohnung geheizt werden muss. Wenn jedoch jeder Raum als Wohnraum genutzt wird, dann kann auch durch eine richtige Einstellung der Raumtemperatur eine Menge Geld gespart werden. Die Raumtemperatur sollte zwischen 18 und 20 Grad Celsius betragen. Jede kleinste Erhöhung macht sich deutlich auf der jährlichen Heizkostenabrechnung und damit in den Energiekosten bemerkbar. Wenn jemand dennoch bei diesen Temperaturen friert, dann sollte er die Luftfeuchtigkeit im Raum überprüfen. Falls die Luftfeuchtigkeit sehr gering in den Räumen ist, führt dies dazu, dass es dem Menschen zu kalt ist. Durch eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit mit Hilfe von Pflanzen oder Luftbefeuchtern kann das Wärmeempfinden deutlich gesteigert werden. Außerdem sollte regelmäßig kurz gelüftet (ca. 5 Minuten in gewissen Abständen) werden. Dies hat den Vorteil dass nicht die ganze gespeicherte Wärme beim Lüften verloren geht. Die Heizkörper sollten stets einen gewissen Freiraum haben und nicht durch Möbel oder sonstiges bedeckt werden, sonst kann die Wärme nicht richtig zirkulieren. Selbstverständlich ist auch die Art der Heizung wichtig, um die Heizkosten zu senken. Statt günstiges Baugeld um jeden Preis zu erhalten sollte man sich beim Hausbau Gedanken machen und Wärmedämmung sowie eine qualitativ hochwertige Heizung darin berücksichtigen. Eine viel zu alte Heizanlage verbraucht viel mehr Energie als eine moderne Anlage. Oftmals lohnt sich dann eine Umrüstung auf eine neuere und sparsamere Anlage. Nneben diesen sind die Benzin-Kosten und die Strom-Kosten die größten Faktoren für die man unnötig Geld ausgibt.